Französisch Fachschaft

SCHÜLERAUSTAUSCH mit FRANKREICH

WHG WEINHEIM und LYCÉE SAINT PAUL in VANNES

Dieser Schüleraustausch fand im Schuljahr 2009/2010 zum ersten Mal statt und wird einmal pro Jahr durchgeführt. Jeweils eine Gruppe von 15 bis 25 Schüler/innen kannn daran teilnehmen. Die An- und Abreise erfolgt mit der Bahn oder Bus, die Unterbringung vor Ort i.d.R. in der Familie der/des Austauschschülerin/-schülers.

Vannes - Hafen und Altstadt
WO:Vannes ist eine mittlere Stadt mit historischem Kern an der bretonischen Südküste am Nordende des Golf von Morbihan gelegen.
WANN:Die Franzosen kommen meist im Februar eines Schuljahrs für ca. eine Woche, der Gegenbesuch in Vannes findet im März/ April jeweils ca. 8-9 Tage lang statt.
WAS:Die Schüler/innen nehmen am Unterricht und an allen Veranstaltungen der jeweiligen Korrespondent/innen teil. Zusätzlich findet ein Austauschprogramm vor Ort statt. Das Wochenende gestalten die Austauschpartner individuell.
WER:In Frankreich: Schüler/innen aus den Klassen seconde, première und terminale, in Deutschland: französisch interessierte Schüler/innen der 10. Klassen sowie aus den Neigungskursen Französisch (Kl. 11 bzw. KS 1)
ANSPRECHPARTNER:Die betreuenden Lehrerinnen und Organisatorinnen sind Frau Beier und Frau Reusch.

WHG WEINHEIM und COLLÈGE CLOVIS HUGUES in CAVAILLON

Dieser Schüleraustausch ist noch sehr jung. Er fand im Schuljahr 2013/14 zum ersten Mal statt. Jeweils eine Gruppe von ca 15-25 Schüler/innen kann daran teilnehmen. Die An- und Abreise erfolgt mit dem Bus, die Unterbringung vor Ort i.d.R. in der Familie der/des Austauschpartnerin/des Austauschpartners.

WO:Cavaillon ist eine französische Gemeinde im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur mit 24.951 Einwohnern. Sie liegt im Tal des Coulon.   
WANN:Die Austauschzeiten erfolgen in Absprache mit der französischen Schule.
Der erste Besuch der deutschen Schüler in Frankreich erfolgte für eine knappe Woche im Herbst. Der Gegenbesuch fand im Dezember statt.
   
WAS:Die Schüler/innen nehmen am Unterricht und an allen Veranstaltungen der jeweiligen Korrespondent/innen teil. Zusätzlich findet ein Austauschprogramm vor Ort statt.   
WER:interessierte Schüler/innen der 8. Klassen   
ANSPRECHPARTNER:Frau Di Miceli   
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29.03.2019
Cavaillon zu Besuch am WHG: Ein Schülerbericht

Für alle Teilnehmer dieses Austauschprogrammes, sowohl für die deutschen als auch die französischen Schüler, war es eine fantastische Woche: Eine Woche voller Unternehmungen, Spaß und neuen Erfahrungen des Miteinanders und Beieinanders.
Bei der Ankunft der 23 Franzosen aus Cavaillon am Freitag, den 29.03.2019, war es für alle eine sehr große Freude, ihre Freunde aus dem Südwesten wiederzusehen. Die Acht- und Neuntklässler hatten sich bereits im Oktober 2018 kennen gelernt, als die Deutschen eine Woche in Frankreich verbrachten. Es gab aber auch einige neue Gesichter, die sich von der Begeisterung für den Austausch anstecken ließen und sich kurzfristig zum Besuch in Deutschland entschlossen hatten.
Das erste Wochenende verbrachten die Austauschschüler bei ihren deutschen Partnern und deren Familien. Viele kletterten im Felsenmeer oder nutzten den nahen Odenwald für frühlingshafte Wanderungen; viele ließen sich dank der frühlingshaften Temperaturen zum Eisessen anstiften oder zum Sprung in das kalte Nass im Weinheimer Hallenbad. Am Wochenende verbrachten die Austauschpartner so auch die meiste Zeit miteinander.
Unter der Woche durften die Franzosen den Unterricht besuchen und an Exkursionen teilnehmen, die von der Schule organisiert worden waren. Am Montag gab es den „pot d’accueil“, ein Empfangsessen für alle Teilnehmer. Am selben Tag machten sie eine Stadttour durch Weinheim.
Am Mittwoch schauten sie sich Heidelberg und das Apothekermuseum an, am Donnerstag waren jeweils die deutschen und französischen Schüler bei einem Empfang im Bürgermeisteramt in Weinheim. Auch die Altstadt Mannheims und das Technoseum wurden erkundet. Die Französischlehrerinnen Claudia Kiefer, Frauke Wunder und Elena Hett begleiteten zusammen mit der Schulleiterin Frau Gabriele Franke die Schüler.
Die Zeit verging schnell, so dass sich die Franzosen am 05.04.2019 bereits wieder am Bahnhof zum Abschied versammeln mussten. Obwohl der Abschied traurig war, hatte der Austausch doch insgesamt viel Positives: Man lernte gleichaltrige Jugendliche kennen, durch Ausflüge und einen gemeinsamen Alltag, die zwar in einem anderen Land wohnen. Aber eigentlich mit ihrer Vorliebe für Eiscrem, für Sprünge ins kalte Nass und für das Reisen doch sehr viel mit uns gemeinsam haben. Am Ende des Austauschs war dann auch nicht mehr die Rede von „den anderen Fremden“; als wir uns verabschiedeten, redeten wir davon, wann „wir“ „uns“ wiedersehen. Städte erkunden, Familien besuchen, telefonieren. Miteinander und Beieinander.
Autor: Raffaele Lüdecke, Klasse 9b