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Weinheim zum Landesfinale

Tischtennis: WHG gewinnt beim Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" das Regierungspräsidiums-Finale in Karlsruhe-Neureut

Weinheimer Nachrichten, 01.03.2019

Vertreter des WHG beim LandesfinaleVier Jahre ist es her, dass eine Tischtennis-Mannschaft des Weinheimer Werner-Heisenberg-Gymnasiums zuletzt den Sprung zum „Jugend trainiert für Olympia“-Landesfinale schaffte. Doch die Parallelen zum Jahr 2015 machen Hoffnung. So war es damals nicht nur ebenfalls eine Mannschaft in der Wettkampfklasse IV, sondern das Landesfinale wurde ebenfalls in Iffezheim ausgetragen; es endete schließlich mit dem Titelgewinn für die Bergsträßer.

Ob dieser Erfolg sich wiederholen wird, entscheidet sich erst am 21. März. Am 19. Februar war es zunächst das Finale auf Regierungspräsidiums-Ebene in Karlsruhe-Neureut, das gewonnen werden wollte, nachdem man zuvor beim Kreisentscheid aufgrund geringer Meldezahlen kampflos weitergekommen war. Nun als eines von sieben vierköpfigen Teams in der Altersklasse der Jahrgänge 2006 und jünger gestartet, hatten Elias Pascher, Johann König, Lucas Eirich und Marten Hildenbeutel zu Beginn zwar Glück mit der Auslosung, als sie im weniger intensiven Programm einer Dreiergruppe landeten, dann jedoch etwas Pech mit dem Verlauf und der Organisation der ersten Partien, wodurch sie erst nach dreistündiger Wartezeit zum Schläger greifen durften.

Angesichts dieser Zwangspause wäre ein Fehlstart ins Turnier zwar verständlich gewesen, wurde von den vier routinierten Vereinsspielern des TTV Weinheim-West, des TV Großsachsen und des TTC 1946 Weinheim aber gekonnt umgangen. Alle Vier entschieden ihre Eingangseinzel gegen das Ganztagesgymnasium Osterburken für sich, wobei einzig Marten gegen Ohnsmann über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen musste, ehe das Doppel aus Elias und Johann gegen Perlinger/Fichter den Ehrenpunkt zuließ, Marten sein zweites Einzel jedoch ohne Satzverlust und damit die Partie zum 5:1 für die Weinheimer entschied.

Gegen die Vertreter aus Osterburken hatte der Dritte im Bunde, das Gymnasium Walldorf, in der ersten Runde zwar knapp den Kürzeren gezogen, doch sollte die Partie gegen die „Heisenberger“ erst im letzten Spiel entschieden werden. Während Elias und Lucas ihre Eingangseinzel für sich entscheiden konnten, mussten Johann und Marten ihren Gegnern nach vier bzw. drei Sätzen gratulieren. Elias/Johann konnten sich im Anschluss für ihre Doppelniederlage gegen Osterburken rehabilitieren und Lucas erhöhte gegen Hernandez zum 4:2, während Marten nach einem knappen Entscheidungssatz auch Hess gratulieren musste. Glücklicherweise konnte Elias mit 3:1 auch Hoppe kleinhalten und vorzeitig den Finaleinzug sichern, wodurch Johanns Partie gegen Jünger nicht mehr entscheidend war. Diese endete schließlich zwar für den Walldorfer, angesichts des 5:4-Endstands jedoch zum besseren Ende für das Team um Betreuer und TTC-Jugendwart Sebastian Kuhn.

Spätestens jetzt machten sich angesichts des nun straffen Ablaufs und kaum vorhandener Pausen allseits Ermüdungserscheinungen bemerkbar, die das auf dem Papier recht klare Finale gegen das Windeck-Gymnasium Bühl zu einer für beide Seiten offenen Angelegenheit machten. An zwischenzeitlich vier Tischten gleichzeitig wurden die letzten Kräfte mobilisiert, was nach den Eingangseinzeln zunächst erneut zum Zwischenstand von 2:2 führte; diesmal waren es Johann und Lucas gewesen, die für ihre Schule gepunktet hatten und die Partie angesichts der Niederlagen von Elias und Marten offen hielten. Vorentscheidend sollte dann das Doppel werden, das erneut Elias und Johann bestritten und welches sie nach 1:2-Rückstand und großem Kampf gegen Pfeifer/Schuster noch drehen konnten. Marten und Lucas machten mit zwei hochkonzentrierten 3:0-Siegen über Vasko bzw. Forbrigger schließlich den Sack zum 5:2 zu.

Verdient kann sich das Vierergespann nun auf einen weiteren schulfreien und dafür tischtennisintensiven Tag freuen, wenn es am 21. März als Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe in Iffezheim versuchen wird, den damaligen Erfolg ihrer Vereinskameraden Lars Hördt, Arnim Beier, Joshua Haag und Marcel Rohde zu wiederholen.



Sebastian Kuhn
 
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